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Die unter dem Titel „The Basic Fault, Therapeutic Aspects Of Regression“ publizierte englische Originalfassung des vorliegenden Buches wurde vor einigen Monaten hier besprochen. Nun ist der Verfasser, Michael Balint, kurz nach Vollendung seines 74. Lebensjahres am 31. Dezember 1970 in London, seiner zweiten Heimat, verstorben. Balint hat noch die von Frau Käte Hügel so vorzüglich besorgte deutsche Übersetzung selbst korrigiert und gutgeheißen, womit wir die Gewißheit haben, einen authentischen Text dieses letzten Werkes aus seiner Feder zu besitzen.
Es ist Michael Balints letzte Arbeit, und man kann mit Fug und Recht sagen, es enthält die Summe seiner psychoanalytischen Erfahrung. Hier werden noch einmal jene zentralen Themen der psychoanalytischen Technik und Theorie abgehandelt, um die Michael Balints Denken und therapeutisches Handeln seit vielen vielen Jahren, ja seitdem er am Beginn seiner psychoanalytischen Ausbildung Schüler von S. Ferenczis geworden war, kreiste. Die Form, in der sie jetzt zur Darstellung gelangen, gibt Zeugnis von einer gelungenen Synthese der fundierenden Beobachtungen und Erkenntnisse Sigmund Freuds mit S. Ferenczis fruchtbaren, klinischen Ansätzen und Einsichten. Schon ein Blick auf den Katalog der großen Themen macht das deutlich: primärer Narzißmus und primäre Liebe; gutartige und bösartige Formen der Regression; der regredierte Patient und seine Analytiker und anderes mehr. Mit einer schlichten, bestechend klaren Diktion, dem unverwechselbar eindeutigen Kennzeichen einer Meisterschaft, die die Einheit von Leben, Theorie und Werk reflektiert, werden diese Grundfragen, mit denen jede psychoanalytische Behandlung sich konfrontiert sieht, durchleuchtet, durch knappe, scharf gezeichnete klinische Beispiele anschaulich gemacht und über praxisnahe Konzepte mit dem Kontext der ganzen psychoanalytischen Theorie verbunden. Immer wieder zentrieren sich dabei die Argumente um die zwei entscheidenden, umgreifenden Gesichtspunkte, die Michael Balint