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In seinem Einführungsreferat weist Rosen auf drei Fragen-komplexe hin, deren Klärung im gemeinsamen Interesse von Psychoanalyse und Linguistik liegt: (1) Das Sprechen ist eine Art Prototyp des regelgebundenen Verhaltens. Der früh internalisierte Regel-Kode der Sprache kann als Basis für die Entwicklung des Über-Ichs gelten. (2) Freuds Theorie vom Sekundärprozeß impliziert die These einer weitgehenden Identität von Denken und Sprechen. Diese These wird von einigen neueren Sprachtheoretikern bestritten. Rosen schlägt vor, die Frage anhand von Schizophreniefällen zu klären, wobei dann diejenigen Krankheitsbilder, bei denen die Sprachstörung primär ist, von denen, wo die Denkstörung der Sprachstörung vorangeht, zu trennen wären. Er plädiert ferner dafür, den („idiosynkratisch“ gefaßten) psychoanalytischen Symbolbegriff in Anlehnung an den linguistischen Sprachgebrauch zu modifizieren. Außerdem meint er (3), daß die Psychoanalyse zur Überprüfung der Spair-Whorf-Hypothese (des Sprachrelativismus) beitragen kann. — Anschließend publizieren wir den (redaktionell leicht gekürzten) von Henry Edelheit (New York) verfaßten Bericht über die Diskussion, an der sich u. a. L. Székely, Ch. Balkanyi, J. Shor, G. F. Mahl, M. Balint, D. Liberman, E. Gaddini, P. Perrotti, M. M. R. Khan, D. Anzieu, H. Stewart, Th. Lidz, H. Edelheit und V. H. Rosen beteiligten.