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Die von Arlow und Brenner 1969 vorgelegte Kritik der „klassischen“ psychoanalytischen Auffassung des psychotischen Krankheitsprozesses erfährt hier eine Antikritik. Freeman macht darauf aufmerksam, daß die Freudsche Theorie bei Arlow und Brenner bereits in einer gewissen Verengung präsentiert wird. Während Arlow und Brenner die Psychose wesentlich auf eine Störung der Realitätsprüfung zurückführen, sieht Freeman in dieser Störung einer zentralen Ichfunktion eher eine Folge als die Ursache des symptombildenden Prozesses. Die von Arlow und Brenner beschriebenen Patienten verfügen offenbar über Krankheitseinsicht; Freeman meint, solche Patienten seien atypisch. Er wirft den kritisierten Autoren ferner eine mechanistische Interpretation der Theorie der Ich-Autonomie und Vernachlässigung der ökonomischdynamischen Betrachtungsweise vor.