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Anhand von 30 Katamnesen gehen die Autoren der Frage nach, welche Resultate bei chronifizierten psychosomatischen Leiden durch Kurztherapie zu erzielen sind. Von den nachuntersuchten Patienten (einem vergleichsweise „prognostisch extrem ungünstigen Patientengut“) zeigten 6 guten Erfolg, 14 eine Besserung; 10 waren ungebessert. Für die Technik der Kurztherapie ergeben sich folgende Hinweise: Langjährige, chronifizierte Symptome sind keine Gegenindikation; guter Anfangskontakt zwischen Arzt und Patient scheint prognostisch eher ein ungünstiges Zeichen zu sein; starke Übertragungskonflikte scheinen die Kurztherapie zu erschweren; vorrangige Aufgabe der Kurztherapie ist, dem Patienten zu ich-gerechteren Lösungen seiner Realkonflikte zu verhelfen; der Fokusbearbeitung scheint nicht die erwartete große Bedeutung zuzukommen; auch die Kurztherapie darf eine gewisse Dauer (wiederholtes Durcharbeiten; Reifezeit) nicht unterschreiten.