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1932 schilderte D. Burlingham die Vorteile der Einbeziehung von Müttern in die Kinderanalyse. Oberndorf berichtete als erster ( und ) über eine psychoanalytische Behandlung von Ehepaaren. Auf dem Psychoanalytischen Kongreß in Nyon 1936 lautete ein Hauptthema: „Familienneurose und neurotische Familie“. Laforgue, Leuba und Aichhorn diskutierten vor allem über pathogene Beziehungen zwischen Ehepaaren sowie zwischen Eltern und Kindern. Seitdem vergingen allerdings rund zwanzig Jahre, ehe die psychoanalytische Erforschung der Familiendynamik und die Untersuchung der Möglichkeiten einer psychoanalytischen Familientherapie auf breiter Ebene einsetzte und inzwischen zu einem stattlichen Anwachsen der einschlägigen Literatur geführt hat.
Es stellte sich dabei immer wieder die Frage: Ist das komplexe Zusammenspiel bewußter und unbewußter Austauschprozesse in der Familiengruppe überhaupt ganzheitlich psychoanalytisch überschaubar und konzeptualisierbar? Oder landet man bei solchen Versuchen notwendigerweise bei Kategorien, die allzu allgemein und oberflächlich geraten, als daß man sie noch „psychoanalytisch“ nennen könnte? Inzwischen kann man registrieren, daß sich eine im engeren Sinne psychoanalytische Familienforschung herausgebildet hat, deren Fortschritte auf dem Weg zu einer differenzierten Erfassung familiendynamischer Prozesse und Strukturen unverkennbar sind.
Weniger gut übersichtlich und recht uneinheitlich stellen sich auf der anderen Seite die Bemühungen um eine psychoanalytische Familientherapie dar. Aber das liegt zu einem erheblichen Teil an der Heterogenität der objektiven Bedingungen. Die große Variationsbreite von Familienstrukturen rechtfertigt das Experimentieren mit unterschiedlichen Ansätzen von familienbezogenen psychoanalytischen Techniken.
Während die Bemühung um geeignete familientherapeutische Methoden noch mitten im Gange ist, kompliziert sich die Situation dadurch, daß bekanntlich in der jungen Generation Tendenzen an Bedeutung gewinnen, die Struktur