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Allgemein ist die Familientherapie der beste Zugangsweg zur Therapie von Adoleszenten. Die Autoren gewannen durch Auszählung einiger Schlüsselvariablen Einblick in typische Konstellationen von „Magersucht-Familien“. Diese Familien stehen im Bann der — in der Regel durch eine dominierende Mutter oder Großmutter vorgelebten — asketischen Leistungsideologie, der Angst vor der Sinnlichkeit. Der Triebstoß zu Beginn der Pubertät oder die Notwendigkeit, bei deren Ende sexuell und beruflich gegenüber der Familie selbständig zu werden, treiben in solchen Familien die Tochter in die Anorexia mentalis. Möglichkeiten der therapeutischen Technik werden ausführlich erörtert.