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Der Autor dankt der Redaktion, daß sie ihm Gelegenheit gibt, auf die zahlreichen Zuschriften aus dem Kreis der Psychagoginnen und Psychagogen zu seinem Aufsatz abschließend einzugehen. Die große Resonanz zeigt das dringende Bedürfnis nach einer Klärung der Arbeit des Psychagogen. Offensichtlich fiel mein Artikel in eine Zeit, in der die psychagogische Ausbildung in eine entscheidende Umbruchsphase getreten ist. Während meine Beobachtungen auf der Praxis einer Erziehungsberatungsstelle in einer Kreisstadt in den Jahren 1964-1968 fußen, beziehen sich die Zuschriften auf den Stand der theoretischen Ausbildung an einzelnen Ausbildungsinstituten in den letzten Jahren. Daraus erklärt sich die Diskrepanz zwischen der Art und Weise des Vorgehens, wie ich sie aus den Einzel- und Teamgesprächen mit Psychagoginnen, aus den Ausbildungsrichtlinien und aus den Fallberichten entnommen habe, und den modernen, Ich-Psychologie und Abwehr-Lehre berücksichtigenden Auffassungen. Der Unterschied ist auch dadurch bedingt, daß meine Darstellung die Wandlungs- und Differenzierungsprozesse der Psychagogik in Deutschland nur bis 1965 berücksichtigt. So fehlt die jüngere Literatur, z. B. von R. Cycon, H. Esslinger und R. Glantz, ein Mangel, der sich dadurch erklärt, daß meine Arbeit zu einer Zeit abgeschlossen war (bei der Redaktion