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Der Autor arbeitet an der Forschungsstelle für Psychopathologie und Psychotherapie in der Max-Planck-Gesellschaft, München, deren Leiter P. Matussek ist. Es geht ihm um „eine strukturelle Gesamtansicht der schizophrenen Psychosen“ (9). Auf dem Wege zu diesem Ziel hält der Verfasser H. Hartmanns ich-psychoiogische Konzepte für einen „Rückschritt“, die Familienforschungen von Lidz und Wynne für zu „allgemein“ (10), während er die Forschungen von M. S. Mahler, R. A. Spitz oder D. W. Winnicott gar nicht erwähnt. Er beruft sich vielmehr auf diejenigen Autoren, die psychoanalytische und philosophisch-phänomenologische Vorstellungen kombinieren, wie z. B. Matussek, Benedetti und von Baeyer. Das Strukturkonzept des Autoren besteht aus den drei Faktoren Projektion, Ich-Regression und latente Homosexualität. Er entwickelt es „von den Anfängen eines Erklärungsversuchs als Projektionsmechanismus bis hin zur Erkenntnis der im schizophrenen Prozeß sich ereignenden Ich-Regression“ (17) und bezeichnet die Verbindung von Projektion und Ich-Regression als das den Krankheitsprozeß entscheidend bestimmende Kennzeichen. Im weiteren beschäftigt er sich mit der Strukturlehre des Ichs und versucht, dadurch zu einer Differenzierung zwischen neurotischer und psychotischer Entwicklung zu kommen, daß er den Ausgangsort der Trieb- und Ich-Genese untersucht (29). Er entdeckt dabei, aufbauend auf Freuds Begriff des purifizierten Lust-Ichs, in der „Ur-Trennung“den „Anfang des Hasses“: und zwar insofern, als das unweigerlich versagende „Objekt“aus der „ursprünglichen (Liebes)-Einheit“aus-gestoßen wird. Der Verfasser folgert, daß es deshalb logischerweise ein Widerspruch in sich sei, „von Liebesobjekt zu sprechen, wie es in falscher Interpretation Freuds von den psychoanalytischen Schulen immer noch getan wird“ (33). Die Aufhebung der ursprünglichen Liebeseinheit führe weiter zu einer solchen narzißtischen Kränkung, daß das Subjekt über das Erleiden eines Bruches oder Risses im Ich die — übrigens un