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Die Autoren skizzieren zunächst die fortdauernde Abwehr der verstehenden psychosomatischen Medizin durch die klinische, eine Situation, die sie einem „Einpartei-System“ vergleichen. Die Selbstheilung der durch die derzeitige Ärzteausbildung gesetzten Berufsdeformation, die deren Absolventen für die Sinnhaltigkeit organischer Symptome, für das Unbewußte ihrer Patienten blind macht, ist Voraussetzung für die Entwicklung von Heilungsstrategien für die überaus große Zahl der psychosomatisch Kranken. Anhand von Fallskizzen wird die Bedeutung des Modells der zweiphasigen Abwehr für die Genese von psychosomatischen Leiden (Mitscherlich) und der (Balintschen) Theorie der „Grundstörung“ für die Weiterentwicklung der verstehenden Psychosomatik demonstriert.