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Die Autorin erörtert Hauptprobleme der psychoanalytischen Pädagogik und Sozialisationslehre. Die Maximen der Kindererziehung werden häufig einseitig im Hinblick auf die Vater-Kind-Beziehung (die Verinnerlichung von Normen) oder die Mutter-Kind-Beziehung (die Orientierung der Mutter an der kindlichen Selbstregulierung) formuliert. Beide Aspekte dürfen aber nicht mit der Totalität der realen, auf wechselseitige Bedürfnisbefriedigung gestellten Objektbeziehung verwechselt werden. In deren Interaktionsprozessen gehen die inkongruenten Bedürfnisse der Beteiligten nicht glatt auf, woraus sich die Chance ergibt, Spannungstoleranz und Rücksichtnahme auf das „Objekt“ zu lernen. Die Mehrpersonen-Beziehung in der Familie wird am Modell der therapeutischen Gruppe erläutert.