You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Aus der Analyse eines vierjährigen Jungen wird eine wichtige Entwicklungsphase vorgestellt. Den Interpretationsrahmen dafür gibt Winnicotts Theorie der Entstehung der Objekt-Wahrnehmung ab, die einleitend referiert wird. Solange die kindliche Allmachtsillusion herrscht, erscheinen auch die menschlichen „Objekte“ subjektiv, sie werden eher gesetzt als gefunden. Dem Übergang zur Anerkennung selbständiger Objekte in einer Nicht-Ich-Welt entspricht intrapsychisch der Übergang von einem nur subjektiv erlebten Selbst, das gleichfalls der kindlichen Allmacht untersteht (Freuds „reinem Lust-Ich“), zu einem realistisch korrigierten Selbstbild.