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Winnicott stellt an den Anfang dieses posthum erschienenen Buches seine inzwischen schon klassische Arbeit über „Transitional Objects and Transitional Phenomena“ ; die Variationen dazu sind elf weitere, z.T. vorveröffentlichte Essays, in denen er verschiedene Aspekte seines früheren Konzeptes, mehrfach auf klinisches Material gestützt, aufgreift.
Bei der Lektüre des Aufsatzes stellt man unversehens fest, daß sich das eigene innere Zuhören und Verstehen dem Autor anzupassen beginnt und man sich in seine Form des Spielens einläßt: man fühlt sich wie in ein Gespräch verwickelt, in dem unerwartete Wendungen eintreten können, und in dem sich die zentralen Gedanken, da sie in immer neuen Abwandlungen auftauchen, um so vertrauter und plastischer herausbilden. Winnicott findet dabei zuweilen zu Formulierungen aphoristischer Prägnanz; er kann sich andererseits auch schwer zugänglich geben, so wenn er im Hinblick auf Hamlets Dilemma einmal sagt: „Shakespeare had the clue, but Hamlet could not go to Shakespeare's play.“ (Seite 84)
Winnicott erinnert zunächst daran, daß es ihm nicht um das Übergangsobjekt als solches geht, sondern darum, daß das Kind danach langt und Gebrauch davon macht. Damit entsteht jedoch, so sagt Winnicott, ein Paradoxon, das gesehen und toleriert werden muß, nämlich, daß das Kind von sich aus ein Objekt erschafft, obzwar das Objekt zuvor schon da gewesen sein muß, um von ihm erschaffen und emotional besetzt zu werden.
Winnicott ist nicht bei der Beobachtung und Beschreibung von Obergangsphänomenen stehengeblieben, sondern er hat sie dem Bereich der Illusion zugewiesen, den er von dem der innerpsychischen Realität einerseits und der äußeren Realität andererseits unterscheidet und den er im Gegensatz dazu als dritte „intermediate area“ bezeichnet.
„Wir erfahren Leben im Reich der Obergangsphänomene, dem erregenden Netzwerk von Subjektivität und objektiver Beobachtung, in einem Bereich, der zwischen der inneren Realität des Individuums und der gemeinsamen Reali