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Creraerius interpretiert Arnold Zweigs Verhältnis zu Freud — dem Repräsentanten der Psychoanalyse — als „agierte Übertragungsliebe“. Was in Zweigs Psychoanalysen unaufgearbeitet blieb und auf Freud verschoben wurde, war auch Zweigs Aneignung der Freudschen Lehre ungünstig. Seine — an die Person Freuds gebundene — Hochschätzung der neuen kritischen Theorie blieb, da unkritisch, nach Freuds Tod im wesentlichen folgenlos. In der Reihe der Vater-Idole, die er sich wählte, hatte Freud Nietzsche abgelöst. Auf Freud folgten Marxismus und Stalinismus.