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Während das Ichideal auf der narzißtischen Identifizierung mit einem glorifizierten Elternteil beruht, basiert das Überich (die internalisierten Ge- und Verbote der Eltern) auf der Annahme der Realität. Die narzißtische Objektwahl bei Frauen soll für das Kastrationstrauma entschädigen; ihre Liebe gilt dann Männern mit Ideal-Ich-Zügen. Reich unterscheidet zwei Typen der narzißtischen Objektwahl und illustriert sie durch Fallskizzen: Liebe vom Typus der „Hörigkeit“ und die rasch wechselnden Verliebtheits-Identifizierungen der „Alsob“-Persönlichkeit (H. Deutsch). In beiden Fällen wird die nicht entwickelte Fähigkeit zur Bildung von Objektbeziehungen durch infantile Ichmechanismen ersetzt.