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Ausgehend von der Affinität zwischen den Phänomenen des Narzißmus und denen der Religion sieht der Autor in der gegenwärtigen Konjunktur des Narzißmus-Problems in der psychoanalytischen Theorien-Fortbildung eine Möglichkeit, die abgebrochene Tradition der psychoanalytischen Religionspsychologie fortzusetzen. Er skizziert die wichtigsten Positionen und Probleme der gegenwärtigen Narzißmus-Diskussion und schließt daran die Frage an, ob nicht die Suche nach Alternativen zur bestehenden, zerstörerischen Realität über das „Sicherheitsprinzip“ eines gestalteten Narzißmus einen Weg finden könne.