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Beulah Parker, eine in San Francisco lebende Psychoanalytikerin, trat bereits als Autorin von „My Language is Me“ (Basic Books, New York, 1962) hervor. In jenem Buch beschrieb sie ihre Psychotherapie eines schwer gestörten Jugendlichen. In dem vorliegenden, zehn Jahre später erscheinenden Werk, weitete sich ihr Fokus. Sie berichtet nun über eine schwer gestörte Familie. Diese Familie umfaßte neben den Eltern zwei neurotische Töchter und einen schizophrenen Sohn, der sich schließlich das Leben nahm. Erzählerin ist die jüngste Tochter Amy, die als Psychologin und Universitätslehrerin arbeitete bzw. noch arbeitet und sich einer mehrjährigen Psychoanalyse unterzog. Beulah Parker unterbricht und interpretiert Amys Erzählung wiederholt, um die verschlungenen Schicksalsfäden dieser Familie deutlicher hervortreten zu lassen, ohne sie jedoch ganz entwirren zu können. Wir erhalten dadurch eine Binnenansicht einer „schizophrenogenen“ Familie, wie sie bisher in der psychiatrischen Literatur fehlte.
Zum größten Teil in nicht-technischer Sprache geschrieben, liest sich das Buch wie ein Roman; und wie ein guter Roman deutet es vieles an und läßt gleichzeitig vieles unbeantwortet. Immerhin macht es deutlich, daß die Eltern in einer Ehe lebten, die T. Lidz und seine Mitarbeiter als „marital skew“ (d. h. als eine gleichsam schief eingerenkte Ehe, in der sich ein Partner dem verrückten Lebensstil bzw. der verrückten Realitätsorientierung des anderen total unterwirft) beschrieben haben. Im vorliegenden Fall akzeptierte die Mutter anscheinend fraglos den Lebensstil und die Weltsicht ihres hochbegabten, vitalen, aber paranoid-querulantischen Mannes. Egozentrisch in ihrer Ehe verschanzt, mißachteten oder mißdeuteten beide Eltern die Gefühle und autonomen Bedürfnisse ihrer Kinder. Das führte schließlich dazu, daß die beiden ältesten als Erwachsene auf der beruflichen wie auf der menschlichen Beziehungsebene scheiterten. Amy, die jüngste Tochter und Berichterstatterin des Familiendramas, ent