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Die Autorin hat die verdienstvolle Aufgabe übernommen, die verschiedenen Konzepte der analytischen Gruppenpsychotherapie zu sichten und systematisch abzuhandeln. Die unterschiedlichen Auffassungen werden unter Berücksichtigung ihrer Schwerpunkte kurz und prägnant vorgestellt. Nach einer kurzen Einleitung und einem historischen Überblick beginnt die Autorin mit der
Darstellung der analytischen Gruppenpsychotherapie Slavsons, des Pioniers in diesem Behandlungssektor, und der Psychoanalyse in Gruppen von Wolf und Schwartz. Beide Konzepte berücksichtigen noch nicht die eigentlichen Gruppenprozesse im Gegensatz zu den anschließend besprochenen der englischen Schulen von Foulkes, Bion und Ezriel. Als 6. Konzept folgt die Darstellung der „dynamischen Kollektiv-Konstellation“ der südamerikanischen Psychoanalytiker Grinberg, Langer, Rodrigué und als 7. Konzept die „Gruppenanalyse“ des Referenten. Den Abschluß bilden das „Gruppenfokalkonflikt-Modell“ von Stock-Whitaker, Lieberman und das Konzept der „soziodynamischen Rangstruktur der Gruppe“ von Schindler. In der letzten Besprechung vertritt die Autorin ihr eigenes Konzept der „aktionszentrierten Gruppe mit soziodynamischer Funktionsverteilung“. Die Formulierung des Konzeptes läßt bereits erkennen, daß die Autorin die Absicht verfolgt, „sowohl die der Gruppe gemeinsame Thematik wie auch die spezifisch-individuelle Anteilnahme der Patienten an dieser Gemeinsamkeit zu erfassen und der analytischtherapeutischen Intention nutzbar zu machen“.
Die kritischen Anmerkungen am Ende jeder einzelnen Konzeptdarstellung richten sich vorwiegend danach, inwieweit jeweils die psychoanalytische Theorie und Technik, die Gruppendynamik und die Interaktionsstrukturen der einzelnen Teilnehmer zur Geltung kommen. Diese kritische Auseinandersetzung folgt also überwiegend theoretisch-rationellen Überlegungen und wird sehr rücksichtsvoll geführt. Die Grundtendenz ist unverkennbar, eine Integration der vorliegenden Konzepte herbeizuführen unter der An