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In den vorausgegangenen Beiträgen wurde die Geschichte des aus einer äußeren Notwendigkeit entstandenen Sprechstundeninterviews geschildert, sowie ein Beispiel eines Sprechstundengesprächs zwischen Patient und Analytiker ausführlich behandelt, in dem es zu einer Verständigung über einen vom Patienten unbewußt „angebotenen“ Konflikt gekommen ist. Eine gelungene Gesprächssituation ist kein seltener Fall. Sie wird sich um so häufiger wiederholen, je erfahrener der Analytiker ist. Aber es spielen dennoch weitere Faktoren eine Rolle, die zum größten Teil von der Erfahrung des Analytikers unabhängig sind. In einigen Fällen kann das Gespräch offen bleiben und beim Analytiker das Gefühl hinterlassen, ein unvollständiges Sprechstundeninterview durchgeführt zu haben, in dem er dem Patienten nicht alles Wesentliche sagen konnte und in dem der Widerstand des Patienten das letzte Wort behielt. Ein solches Gespräch bleibt für den Analytiker subjektiv unbefriedigend, womit nicht gesagt sein soll, daß Gespräche, die auf solche Weise enden, unwirksam sein müssen.
An den folgenden drei Beispielen sollen einige Widerstandsphänomene gezeigt werden, die sich in der Sprechstunde einstellen und das Verständnis erschweren können. Diese Beispiele für eine nicht ganz gelungene Verständigung der Gesprächspartner wurden aus mehreren ähnlich verlaufenen Interviews ausgewählt. Es handelt sich um Gespräche, in denen der Patient sich nicht verstanden fühlte, obwohl der Analytiker sich um das Verständnis bemühte, ja in einigen Fällen sogar den Eindruck hatte, den Patienten richtig verstanden und ihm das Verständnis auch vermittelt zu haben. Wenn aber der Patient sich nicht verstanden fühlte, blieb beim Analytiker der Eindruck eines unbeendeten und dadurch unbefriedigenden Gesprächs zurück, in dem etwas Wesentliches ausgeblieben sein mußte. Dabei handelte es sich nicht um Episoden, die dem Analytiker das Bewußtsein gaben, der Problematik des Patienten nicht voll gerecht geworden zu sein, oder die sic