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Mahler stellt der üblichen Unterscheidung von psychoanalytischer Gruppentherapie und Balint-Gruppen-Arbeit den Versuch einer themenbezogenen, psychoanalytisch orientierten Selbsterfahrung in der Gruppe gegenüber. Seine Erfahrung mit größeren Gruppen von Lehrer-studenten (studienbegleitende Arbeit über jeweils 4 Semester an den Hochschulen Frankfurt, Berlin und Kassel) führte ihn zum Konzept einer durch die Reflexion auf Gruppenprozesse vermittelten, „themenbezogenen“ Arbeit mit Ausbildungsgruppen. Der Gewinn einer solchen Arbeit liegt darin, daß die sonst verdrängt gehaltenen unbewußten Prozesse, die durch die Gruppensituation provoziert werden, ins Bewußtsein der Gruppenmitglieder treten und der jeweiligen Studien-„Literatur“ (hier: psychoanalytischen Beiträgen zur Pädagogik) ungeahnte Aktualität verleihen können, sofern die Lehrgehalte nicht nur gelesen, sondern erlebt werden.