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Das Konzept der Interaktionsmodi ermöglicht die Integration von Psychoanalyse und Familienforschung; es gibt einen brauchbaren Interpretationsrahmen ab, um der Dialektik von interapsychischen und zwischenmenschlichen Konflikten gerecht zu werden und verschiedenartige psychoanalytische Ansätze zum Verständnis der Schizophrenie miteinander zu verbinden. Als schizophrenogen gelten hier vor allem die von den Eltern inaugurierten Strategien der Bindung, der Delegation und der Ausstoßung. Sie sind ebensowohl transitiv wie reziprok. Die Therapie zielt auf die Aufhebung der Reziprozität der Interaktionsmodi. Der Therapeut ermöglicht eine korrektive Erfahrung, indem er sich nicht-bindend, nicht delegierend, nicht-verunsichernd und nicht konflikt-induzierend verhält.