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In diesem Buch mit dem Untertitel „Materialistische Kritik und Versuch einer emanzipativen Neubegründung der Psychoanalyse“ will M. Schneider der Psychoanalyse „einen ordentlichen, das heißt, materialistisch-dialektischen ‚Prozeß‘ machen“ (S. 8). Solcher äußerliche Richterstandpunkt des Soziologen gegenüber der Psychoanalyse ist aber sehr problematisch, weil ihm die spezifisch analytische Erfahrungsbasis, die klinisch-empirische Dimension, nicht direkt zugänglich ist. Soweit er sich auf die Kulturtheorie Freuds bezieht, mag er noch mit Recht ein Urteil auf Ergebnisse der soziologischen Forschung stützen. Schwieriger