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Das Buch ist in erster Linie an die Feldarbeiter der Sozialtherapie gerichtet. Aufgrund dessen sind seine Stärken und Schwächen zu beachten: unklares, eklektisches theoretisches Denken — und eine Fülle von guten praktischen Ideen. Als Wissensfundament dienen dem Verfasser die Ergebnisse der Sozialpsychologie (vor allem die gruppendynamischen Forschungen) und die Prinzipien der Rogersschen Therapie; ab und zu aber werden auch Elemente der Kommunikationstheorie und der Kybernetik zur Erklärung gewisser Prozesse herangezogen. In der Theorie nehmen die Begriffe „Marginalität“ und „Marginalkonflikt“ die Schlüsselposition ein. Das Thema wird folgendermaßen aufgeteilt: Im ersten Teil („Grundlagen der sozialen Arbeit mit Familien. Die Familie als Gruppe“) werden Grundkenntnisse über den Gruppenprozeß, die sozialpsychologisch betonte Auffassung der Familie und einige Schwierigkeiten der sozialen Arbeit erörtert. Im zweiten Teil spricht der Verfasser im allgemeinen über den Behandlungsprozeß; er behandelt Rogers' sechs Kriterien (erweitert durch ein paar andere Gesichtspunkte) und bezieht die psychische Wechselbeziehung zwischen dem Sozialarbeiter und dem Klienten, die Phänomene der Übertragung und der Gegenübertragung mit ein. Feldman faßt die Behandlungssituation als einen Marginalkonflikt und die Behandlung als einen aktiven Lernprozeß auf.
Im dritten und im vierten Teil wird auf die Probleme der praktischen Arbeit eingegangen, es werden die Einzelarbeit mit der Familiengruppe und die Gruppenarbeit mit Familienmitgliedern und Familiengruppen dargestellt. An Hand von aufschlußreichen Beispielen skizziert der Autor die Technik, die Vorteile und die Schwierigkeiten der Arbeit und weist auf die Wichtigkeit des Kontaktes mit dem Klienten und seiner Umgebung vor, während und nach der Aufnahme in eine Institution hin.
Im letzten Teil geht der Verfasser über diese Problematik hinaus und wendet sich der Analyse der Intergruppenarbeit (community work), der Kooperation der im Felde arb