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Die Autorin hat seit 1948 eine Reihe von Veröffentlichungen vorgelegt. Ihre Thematik ist seelische Heimatlosigkeit im Kindesalter und deren Therapie bis ins Jugendalter. Die vorliegende Arbeit wertet, unterstützt durch den schweizerischen Nationalfonds für wissenschaftliche Forschung, eine zehnjährige Supervision in einem Schweizer Mädchenheim für verwahrloste Jugendliche aus. Es zeigt sich einmal mehr, daß Julia Schwarzmann, von Haus aus Lehrerin und bei Paul Moor sowie Hans Zulliger ausgebildet, wesentliche pädagogische Elemente in ihr psychoanalytisches Wirken hinübergenommen hat.
Das äußerlich schmale Buch stellt die Ergebnisse eigener Forschung über das Verwahrlosungsproblem zur Verfügung. Untersuchungsergebnisse aus den Bereichen Soziologie und Medizin werden einbezogen. Die Autorin stellt unter tiefenpsychologischem Aspekt die Frage nach Entstehung und Behandlung von jugendlicher Verwahrlosung. Sie gliedert inhaltlich in fünf Kapitel und beginnt mit der exemplarischen Darstellung familiärer Vorgeschichten. Sie