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Die vorliegende Arbeit steht im Kontext der im deutschen Sprachbereich — mit der Publikation einer deutschen Übersetzung seiner Schriften im Walter-Verlag und der Veröffentlichung der Lacan-Studie von Hermann Lang — soeben einsetzenden Lacan-Rezeption. Orientiert an der Darstellung von Lacans Theorie, wie sie A. Rifflet-Lemaire (1970) gegeben hat, wird vor allem Lacans Interpretation des Unbewußten umrissen: Es gilt ihm nicht als vorsprachlich-archaische Dimension der Seele, nicht als ein phylogenetisches Erbe, dessen Bildungen regressiven Charakter tragen, sondern als bedingt durch Sprache, ja als selbst strukturiert wie eine Sprache.