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Die Autoren streben eine kritische Klärung der Begriffe „Indikation“, „Eignung“ und „Analysierbarkeit“ an, die bei der Erörterung von Kriterien für die Auswahl von Patienten für die psychoanalytische Therapie häufig unterschiedslos gebraucht werden. In der psychoanalytischen Literatur zeigt sich ein allmählicher Wandel in der Frage der Einschätzung der Anwendbarkeit des psychoanalytischen Verfahrens. Standen in der Frage der Indikation bzw. Kontraindikation zunächst vor allem diagnostische Kriterien — die jeweils vorliegende spezifische Symptomatik — im Vordergrund, so rückten allmählich Eignungskriterien in den Vordergrund, die an die Persönlichkeitsstruktur des Patienten gebunden sind. Man könnte sagen, daß die psychoanalytischen Autoren in dieser Frage den Weg von der eher krankheitszentrierten zur patientenzentrierten Therapie durchlaufen haben.