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Bei der Erwähnung des Kursbuchs 29 pflegen manche Analytiker abzuwinken. Es lohne sich nicht, so ihr Tenor, jenem buntscheckigem Sammelsurium linker Expektorationen gegen die Psychoanalyse angesichts seiner Inkompetenz und seines so offenkundig dogmatisch-irrationalen Charakters öffentlich zu widersprechen. Sie folgen mit dieser Haltung dem Beispiel Freuds, der polemische Angriffe grundsätzlich unerwidert ließ, weil ihm „ihre Leidenschaftlichkeit wie ihre logische Genügsamkeit“ sichere Zeichen ihrer Herkunft aus affektiven Quellen waren. Bei Strafe der Verzettelung und Ablenkung von seiner Bergwerksarbeit, der Begründung einer kritischen Wissenschaft, mußte er darauf verzichten, solche Quellen angeblich wissenschaftlicher Kritik bloßzulegen, um so mehr als er wußte: „Die Analyse eignet sich … nicht zum polemischen Gebrauche … Wer also eine Analyse in polemischer Absicht unternimmt, muß sich darauf gefaßt machen, daß der Analysierte seinerseits die Analyse gegen ihn wendet, und daß die Diskussion in einen Zustand gerät, in welchem die Erweckung von Überzeugung bei einem unparteiischen Dritten ausgeschlossen ist.“ Die Tradition der Abstinenz von Polemik mit psychoanalytischen Mitteln dürfte aber kaum einen Verzicht auf kontroverse Diskussion schlechthin rechtfertigen, auch dort nicht, wo die geballte Irrationalität der Kritik von vornherein deutlich ist. Nur wer die derzeitige kulturindustrielle Verwertung und Ausplünderung der Psychoanalyse mit der „pénétration pacifique mit psychoanalytischen Gesichtspunkten“ verwechselt, die Freud sich erhoffte, kann sich beruhigt aufs Hören mit dem dritten Ohr beschränken, wo gewollte Taubheit auf den beiden ersten, rechts wie links, Rückzug wäre, möglicherweise Ausdruck der quietitischen Illusion, in den sich verschärfenden gesellschaftlichen Auseinandersetzungen könne die Psychonalyse exterritorial bleiben.
Als hellhöriger haben sich die Anti-Kursbuch-Autoren erwiesen, die, seit Jahren mit dem schwierigen Geschäft einer Klärung d