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Das „Weltbild der indischen Kultur“ wird — anhand einer Umschreibung von Zentralkategorien indischer Versenkungspraktiken (Moksa etc.) — dem der westlichen Kultur, die hier durch Kategorien der psychoanalytischen Metapsychologie repräsentiert wird, kontrastiert. Definiert die psychoanalytische Entwicklungslehre (und Therapie) die Aufrichtung von Ichgrenzen, die Unterscheidung von Ich und Nicht-Ich als Ziele der ontogenetischen Entwicklung, so gelten diese Unterscheidungen in der indischen Weltinterpretation als Konstituentien einer Scheinwelt (Maya), die in meditativen Befreiungsschritten zugunsten der „wahren Wirklichkeit“ — einer vollständigen Identifizierung von Ich und Nicht-Ich — relativiert und überwunden werden soll.