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Max Schur, Freuds behandelnder Arzt und Schüler, rang lange Jahre um das Leben des Meisters. Viele Jahre später, schon gegen Ende seines eigenen Lebens, versuchte er, jenen Teilen des Lebenswerkes, die sich im Schatten des Todestriebes befinden, Überlebenswert zu sichern. Das gibt dem Buch eine erregende, rührende Note. Infolge dieses emotionellen Hintergrunds ist das Buch ein Musterbeispiel einer kritisch-konservativen Analyse: sie bleibt innerhalb des Lebenswerks, führt nicht von außen fremde, destruktive Elemente ein. Sie reicht bis an die Wurzeln, hebt in dem oft widersprüchlichen Material