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Im Rahmen der H. S. Langfeld Memorial Lectures hielt Wolfgang Köhler 1966, ein Jahr, bevor er am 11. 6. 1967 starb, eine letzte zusammenhängende Vorlesungsfolge über Probleme der Gestaltpsychologie. Mit Koffka und Wertheimer gehörte Köhler bekanntlich zu den Begründern und zugleich bedeutendsten Vertretern der Gestaltpsychologie, so daß es Freunden und Schülern wichtig erschien, diese gewissermaßen letzten Gedanken des weltweit bekannten Forschers festzuhalten. Eingeleitet mit einem biographischen Rückblick auf Leben und Werk Köhlers von C. C. Pratt werden vier Vorträge vorgelegt. Die Beiträge stellen spätere Überarbeitungen der Manuskripte Köhlers dar.
In einer ersten Vorlesung mit dem Titel „Die Anfänge der Gestaltpsychologie“ schildert Köhler die ursprünglichen Kontroversen mit der damals noch völlig im atomistisch-mechanistischen Denken verhafteten Schulpsychologie. Innerhalb der Naturwissenschaften hatte sich die analytische Methode, die Zergliederung