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Den Rahmen dieser Monographie steckt der Verfasser im Vorwort ab: „Die Benutzung des Tests ist um so sinnvoller, je mehr sie den Entscheidungsprozeß verbessert.„ „Die Frage, vor die der Testbenutzer gestellt ist, ist also, wie er erfahren
kann, ob und in welchem Maße ein Test wirklich diesen positiven Beitrag zu der Entscheidung liefern kann. Woraus kann man das mit genügender Sicherheit erschließen? Die Antwort hängt eng mit der Wissenschaftsauffassung zusammen, die man der Testtheorie … entgegenbringt. Eine Frage dieser Art kann meines Erachtens nur durch objektive Tatsachen beantwortet werden. Die psychologischen Gesetze und Zusammenhänge basieren allein auf empirischer und wissenschaftlicher Untersuchung.„ Wie aus den weiteren Ausführungen hervorgeht, setzt der Verfasser psychologische Gesetze mit Statistik, Rechnen und Methodologie gleich. Dementsprechend handelt er in seinem Buch vorwiegend Fragen der statistischen Objektivität, Reliabilität, Validität und Normierung ab und begrüßt das verstärkte Erscheinen von Veröffentlichungen, vor allem auch in Deutschland, „… die sich deutlich zur Psychometrie und zur empirischen Fundierung bekennen.„
So definiert Drenth einen Test auch folgendermaßen: „Bei einem Test denkt man doch wohl immer nur an eine systematische Untersuchung eines ganz bestimmten Verhaltensteilstücks, das man sich für den Zweck des Tests besonders ausgewählt hat …, weil sie im besonderen Maße die erwünschten ‚Hinweis-Qualitäten‘ besitzt, oder weil sie innerhalb des Gesamtverhaltens eine typische Stichprobe darstellt, die besonders aufschlußreich ist.„ Der Test als „systematische Untersuchung eines Teilstücks des Verhaltens„ läßt es somit auch nicht zu, „das Wesen des Menschen zu erfassen, sein wahres Sein und seine einmalige Individualität„, da das Transzendentale sich der psychologischen Untersuchung entziehe und einen Vergleich mit anderen Menschen ausschließe. Der Test sei nicht „so etwas wie ein heimliches Wundermittel, mit dem auf geheimnisvo