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Das vorliegende Buch entstand aus der „Idee eines wissenschaftlichen Streitgesprächs: zwischen Psychoanalytikern und Verhaltenstherapeuten, die wechselseitig über ihr therapeutisches Handeln aufgeklärt sind …“ (S. 7). C. H. Bachmann hat das Buch herausgegeben und eingeleitet: seinem sachlichen Engagement gebührt Respekt. Er hat einen Dialog initiiert zu einem Zeitpunkt, in dem einerseits Psychoanalyse erneut rezipiert und kritisiert wird, anderseits in der Verhaltenstherapie, nachdem die optimistische Frühphase des 1. Jahrzehnts mit ihren zuweilen grotesken Überschätzungen des eigenen Erfolges abgeklungen ist, ein Prozeß der Selbstreflexion anzulaufen scheint.
Die einzelnen Beiträge des Buches behandeln „Probleme der vergleichenden Psychotherapieforschung“ (P. Fürstenau, S. 18-57); „Fortschritte der Neurosentherapie“ (H. Strotzka, S. 58-70); „Psychoanalyse und Verhaltenstherapie“ (A. Görres, S. 71-86); „Grundlagen der Verhaltenstherapie“ (R. Cohen, S. 87-104); „Probleme der Macht in der Psychotherapie unter spezieller Berücksichtigung der Verhaltenstherapie“ (H. Keupp u. J. B. Bergold, S. 105-140).
In dem letztgenannten Artikel wird meines Wissens erstmalig im deutschen