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Unter diesem werbewirksamen Titel rekapituliert der Autor die Freudsche Trieblehre, die Theorie der Neurose und Psychose und beschäftigt sich ausführlich mit Natur und Klassifizierung der seelischen Störungen. Er nimmt dies zum Anlaß, die bekannten psychoanalytischen Theorien einer gründlichen Revision zu unterziehen. So verwirft er die Todestrieb-Hypothese und postuliert eine grundlegende, aus historischen Quellen stammende seelische Energie, die er „lust for life“ nennt. Diese kann die eigene Person oder andere Objekte besetzen, dient als „Eros“ grundsätzlich der Lebenserhaltung, kann aber unter äußerer und/oder innerer Bedrohung — also reaktiv — auch der Zerstörung dienen und erhält nach dem griechischen Kriegsgott den Namen „Ares“.
Die vielfach motivierten menschlichen Verhaltensweisen ordnet der Autor