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Vor einem halben Jahrhundert schien der Weg zu erfolgreichen Kinderanalysen blockiert durch eine Reihe von Schwierigkeiten, die sich aus den Abweichungen der therapeutischen Situation vom Modell der klassischen Erwachsenen-Analyse ergaben. Bei der sukzessiven Überwindung dieser Schwierigkeiten, bei der Erprobung technischer Modifikationen diente die Weiterentwicklung der psychoanalytischen Theorie als Schrittmacher. An zwei Fallbeispielen (pubertierende Jugendliche) wird die Bedeutung des Gesichtspunkts der Phasen-Spezifität und der Narzißmustheorie (Kohuts) für die heutige Technik demonstriert.