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Eine Behandlungsstunde aus der Spieltherapie mit einem fünfjährigen Kind und eine Behandlungsstunde aus der Kinderanalyse mit dem gleichen Kind im Alter von sechseinhalb Jahren werden verglichen. Bei der psychotherapeutischen Behandlung von Vorschulkindern nötigt die vorherrschende Dramatisierung von Konflikten unter Einbeziehung des Therapeuten zu erheblichen Modifikationen der Technik. Allerdings ist es möglich, mit dem Kind zu vereinbaren, daß seine Spiele als Mitteilungen verstanden werden, und so den Rückweg aus den Phantasie-spielen zur Wirklichkeit des Patienten zu finden. Im Latenzalter kann sich die Therapie hingegen bereits wesentlich auf die ausgereifte Fähigkeit zur Verbalisierung stützen und nähert sich der Technik der Erwachsenenanalyse.