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Die vorliegende Untersuchung stammt aus dem Arbeitskreis von Montalta, Freiburg-Schweiz, in Zusammenarbeit mit dem Raskob-Institut, Oakland, USA. Nach einer Auseinandersetzung mit der vergleichsweise umfangreichen Literatur legt die Autorin unter Berücksichtigung von 500 Dossiers von legasthenen Kindern und Jugendlichen eine Reihe von Thesen vor, an der die weitere Forschung nicht vorübergehen kann. „Die Legasthenie wird als spezielle Lernstörung definiert, die unabhängig von Intelligenzhöhe und regulärer Schulung auftritt.“ Mit ihrem Titel: „Das Syndrom der Legasthenie“ will K. verstärkt zum Ausdruck bringen, daß es „die“ Legasthenie nicht gibt, wohl aber „ein variables Syndrom mit multipler Verursachung“. Die Arbeit knüpft in ihrer Gründlichkeit an gute Schweizer Tradition an: Man wird an Maria Linders Untersuchungen erinnert, die vor zwei Jahrzehnten den Anstoß zu einer