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Im Anschluß an die von Lorenzer eröffnete Diskussion über den Gegenstand der Psychoanalyse versucht Werthmann eine methodologische (im Unterschied zu einer metatheoretischen) Formulierung des psychoanalytischen Interpretationsvorganges. Dabei unterscheidet er zwei voneinander unabhängig zu denkende Interpretationsdimensionen, eine synchrone, die aus logischen Operationen besteht, und eine diachrone, die eine Zeitdimension ist. Für das Verständnis der ersteren ist Freuds Terminus des „unbewußten Begriffs“ hilfreich; er wird in Beziehung zu modernen wissenschaftstheoretischen Konzepten gebracht.