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Bei Tilmann Mosers Buch fragt man sich: für wen ist es geschrieben? Für den Laien? — Was für einen falschen, verzerrten Eindruck würde er davontragen, zu welch ungünstigem Urteil über den analytischen Prozeß, seinen kulturellen Wert, die Heilung insgesamt, muß er kommen. Oder ist das Buch etwa für den Berufsanalytiker geschrieben? Das scheint nun gänzlich unwahrscheinlich. Dazu enthält es zu viele Fehler und unbewiesene Behauptungen. Zum Beispiel schreibt Moser, der infantile Größenwahn sei eine Perversion; er sieht eine Beziehung zwischen Bettnässen und Depression, oder er hält Ich und Es nicht auseinander, wenn er schreibt: „Das war nicht ich, das war das Es“ — als wenn es so einfach selbständig handeln könnte. Oder er nennt die natürliche Empathie „schizoide Einfühlung“.