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Radós „Versuch einer psychoanalytischen Theorie der Süchte“ war die Pionierarbeit auf diesem Felde. Die Pharmaka gewähren eine Ichentlastung durch „Reizschutz nach innen“, zugleich eine Erotisierung der Ichfunktionen. Wird der toxische Rausch (der „pharmakogene Orgasmus“) zum alleinigen Sexualziel, so verfällt das Individuum der Sucht, seine Beziehungen zur Realität werden paralysiert. Radó meint, daß der „alimentäre Orgasmus“, der Prototyp des sexuellen auf oraler Stufe, die Fixierungsstelle zur möglichen späteren Süchtigkeit abgibt.