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Hoffmann greift das klassische psychoanalytische Thema der Charakterneurose (ihrer Dynamik und Analyse) auf. Er verfolgt die Entwicklung des Konzepts in der psychoanalytischen Literatur, arbeitet acht Kriterien zur Abgrenzung der Symptom- und Charakterneurosen heraus und bestimmt die Funktion der Charakteranalyse im Anschluß an Anna Freud. Abschließend schlägt er vor, „Charakterneurosen“ (im engeren Sinne) von „neurotischen Charakteren“ (im engeren Sinne) — anhand des Kriteriums Leiden am Charakter oder fehlende Krankheitseinsicht — zu unterscheiden.