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Ausgehend von aktuellen Widersprüchen zwischen der psychoanalytischen Theorie und der Praxis, also von dem Problem, wie die klinischen Erfahrungen der beiden letzten Jahrzehnte und ihre theoretische Fassung mit dem von Freud geschaffenen, tradierten Interpretations-Code zu integrieren sind, versucht Green, einige Konvergenzpunkte der inhomogenen Praxis und des vorherrschenden theoretischen Pluralismus zu identifizieren: die veränderte Stellung von Psychosen und Borderline-Fällen, die erweiterte Gegenübertragungs-Konzeption, die Analyse der Funktion des analytischen Rahmens, die neue Bedeutung des Narzißmus.