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Der Verfasser, zusammen mit dem Autoren-Kollektiv der ehemaligen Münchener Drogenberatungsstelle, stellt der vorangegangenen „Drogenfibel“ (vgl. Psyche 28 , S. 927, eine Art Lesebuch zur Seite. In Gestalt von 86 „Dokumenten“ und zugehörigen Kommentaren werden die Arbeit, die Projekte und Schwierigkeiten der Beratungsstelle dargestellt, Einblick in literarische und künstlerische Produktionen Jugendlicher über Drogen und unter Drogenwirkung gegeben, kommen Drogenexperten zu Wort. Das Buch bietet Material, nicht zum wenigsten für die so wichtigen Fragen, weshalb in Deutschland Versuche, Selbsthilfe zu organisieren, bisher scheiterten, und welche Probleme sich stellen, wo andere ähnliche oder der Drogenszene nahestehende Zentren nichtrepressive Lösungen suchen, Lösungen für Probleme, die weit über das Problem des Drogenmißbrauchs hinaus zu den Grundfragen unserer Gesellschaft gehören.