You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Der Traum von „Irmas Injektion“ war der erste, den Freud einer eingehenden Analyse unterzog. Grunert versucht, die Aufklärung dieses „Initialtraums der Psychoanalyse“ noch über die von Freud gezogenen Deutungsgrenzen hinauszutreiben. Die von Freud abgeblendeten sexuellen Komponenten des Traumes bringt er im Zusammenhang mit den verwickelten Verwandtschaftsbeziehungen der Figuren auf Freuds frühkindlicher Familienbühne zur Sprache. Seine spezifischen Beziehungen zu Mutter und Vater geben Aufschluß über die Quellen von Freuds Willen zur „Einzigartigkeit“ wie auch über die seiner ambivalenten Einstellung zu Frauen.