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Jede Verunsicherung des standardisierten Wissens und der institutionalisierten Weisen, die Dinge zu sehen, birgt in sich den Keim einer Entdeckung und damit des Fortschritts.
Der Nutzen der Psychoanalyse — das ist, in der Praxis, die Arbeit mit dem einzelnen, um ihn als kritisches Subjekt zu stärken, und es ist die Ausbildung einer überzeugenden und gesellschaftlich bezogenen Theorie vom kritischen Subjekt. „Psychoanalyse als Sozialwissenschaft“ ist dafür der Titel im deutschsprachigen Raum, „Angst und Methode in den Verhaltenswissenschaften“ ein eher im Alleingang und in anderer Tradition2 durchgeführtes Unternehmen des an der „Ecole Pratique des Hautes Etudes“ in Paris lehrenden Anthropologen und Psychoanalytikers Georges Devereux.
Diese Versuche — die es natürlich weiter zu klären und zu kritisieren gilt, die von den Kritikern („Psychoanalyse als Herrschaftswissenschaft“) bisher aber nur „wegerklärt“ wurden — haben ein komplexes Bezugsfeld, das von Devereux in einer im Rahmen der Sozialwissenschaften bislang völlig vernachlässigten Richtung aufgenommen wird; er verweist auf den Blick des modernen Physikers und Astronomen für