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Initialträume, in denen der Therapeut als reale Person auftritt, werden im allgemeinen als Indikatoren einer erotisierten Übertragung gewertet; daran knüpft sich die Empfehlung, diese Übertragung sofort zu bearbeiten oder aber die Patienten an einen anderen Psychoanalytiker zu überweisen. Die Autorin stellt zehn Initialträume dieser Art im Rahmen von Fallskizzen vor. Alle Patienten litten unter präödipalen, narzißtischen Persönlichkeitsstörungen; ihr Sich-Anklammern und ihr Distanzierungsbedürfnis bezeugten den Hunger nach und die Unfähigkeit zu befriedigenden Objektbeziehungen. Solche Patienten „verführen“ zu Abwehr- und Gegenübertragungsreaktionen. Gleichwohl hält Grunert die Empfehlung, diese Patienten weiterzuschicken, nur in besonderen Fällen für gerechtfertigt.