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Der „westliche Marxismus“, wie er von Karl Korsch und Georg Lukács 1923 inauguriert wurde, verlagerte gegenüber der trügerischen Geschichtsautomatik des Vulgärmarxismus das Zentrum der theoretischen Reflexion auf die geschichtliche Dimension der menschlichen Subjektivität. Die wenigen psychoanalytisch orientierten Marxisten versuchten, auch der psychologischen Dimension der Subjekte in ihren Analysen Rechnung zu tragen. Im Anschluß an die entsprechenden Arbeiten der „Frankfurter Schule“, vor allem die Th. W. Adornos, bestimmt Jacoby die „negative Psychoanalyse“ als eine Theorie der noch nicht befreiten Subjektivität. Sie ist eine objektive Theorie der Subjekivität, weil sie den gesellschaftlichen Bedingungen der Möglichkeit und Unmoöglichkeit von Subjektivität nachgeht.