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In den letzten Jahren ist die Zahl der Veröffentlichungen, in denen sich Nicht-Psychoanalytiker kritisch zur Psychoanalyse äußern, stark gestiegen. Diese Entwicklung ist nicht ohne Folgen geblieben für das theoretische und praktische Selbstverständnis der Psychoanalyse (vgl. z. B. Psyche, 28. Jg., Heft 5). In diesem Zusammenhang steht auch die Arbeit von Dieter R. Knöll, der „z. Z. Tutor am Institut für Philosophie der FU Berlin“ ist (Umschlagtext). Den Kern seiner Arbeit stellt die Kritik des psychoanalytischen Krankheitsbegriffes dar. Knöll beginnt seine „Kritik der Psychoanalyse“ mit der Behauptung: „Die gesamte herrschende Psychoanalyse hat die Neigung, sogenannte