You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Der Buchtitel wäre als Überschrift für die gesammelten psychologischen Schriften des französischen Philosophen geeignet. Hier bezeichnet er seine beiden
wichtigsten Aufsätze, in denen er im Jahre 1929 im Anschluß an seine „Critique des fondements de la psychologie“ noch einmal kurz die verschiedenen Psychologien der Gegenwart wissenschaftslogisch ordnet und ihnen seine „konkrete Psychologie“ gegenüberstellt. Diese Psychologie des „Dramas“ ist ein früher Versuch, die Theorie der Psychoanalyse materialistisch und interaktionistisch umzuformulieren. Er scheiterte, weil Politzer gegen Freuds „Hexe Metapsychologie“ selber zum Besen griff und die Psychoanalyse so gründlich von ihren idealistischen Elementen reinigte, daß er mit der „Metaphysik des Innenlebens“ auch das Unbewußte hinausfegte. Dessen materielle Wirklichkeit verkannte er. Später, als Mitglied der KPF, lehnte er die Psychoanalyse wider besseres Wissen, aus Parteidisziplin, ab. Trotzdem stand er der Psychoanalyse viel näher als das Nachwort von Friedhelm Streiffeler erkennen läßt.