You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Mitgeteilt wird die Geschichte eines unter Frauen aufgewachsenen Mannes, der es lange Zeit nicht verwinden konnte, daß er der Geburt seines Kindes nicht hatte beiwohnen künnen. Der Fall gibt dem Autor Anlaß zu weitführenden Erwägungen über die Verdeckung der mit dem Stichwort „Gebärneid“ umschriebenen männlichen Problematik durch die traditionelle Geschlechtsrollendefinition und über die Einstellungswandlungen, die eine Veränderung der sozialen Geschlechtsrollendefinition nach sich zieht.