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Schönau verbindet Rezeptionstheorie und Psychoanalyse in der Deutung dreier Kurzgeschichten („Ereignisse“) von Thomas Bernhard. Indem er den Inhalt der kleinen Erzählungen als grauenvoll-lustvollen Appell an unbewußte Wünsche der Leser und ihre Form als Abwehr-Analogon auffaßt, kann er zeigen, wie an den rätselhaften „Leerstellen“ der Texte die Rezeptions-Arbeit der Leser eingreift.