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Einer der wichtigsten Repräsentanten der analytischen Gruppentherapie, der sich, 1898 in Karlsruhe geboren und bis zu seiner Emigration im Jahre 1933 Leiter des damaligen Frankfurter Psychoanalytischen Instituts, schon früh mit psychoanalytischen Mitteln um ein Verständnis der vielfältigen Prozesse in Gruppen bemühte, gibt in seinem neuesten Buch eine kritische Rückschau über die von ihm erarbeiteten Methoden und Prinzipien der „gruppen-analytischen Psychotherapie“. Wie der Name sagt, geht es dabei ebenso um Gruppen-Analyse wie um Psycho-Therapie. Was aber versteht der Autor darunter? Antwort: „Weder eine Psychoanalyse einzelner in der Gruppe noch eine psychologische Behandlung einer Gruppe“ (also der Gruppe, Ref.), sondern (wörtlich): „eine Form von Psycho-Therapie durch die Gruppe (und) der Gruppe“ (S. 3). Was aber ist das?
Nach F. ist der einzelne in ein „Netzwerk“ von Beziehungen eingeflochten,